In Deutschland entsteht jährlich ein Schaden von 500 Millionen Euro durch Graffiti Schmierereien. Nun deckte das Wirtschaftsmagazin Plus Minus (ARD) einen Skandal auf: Graffiti-Guerilla-Marketing. Firmen bezahlen jungen Sprayern ein Honorar, wenn Sie Firmenslogans oder Firmenlogos illegal auf fremdes Eigentum sprühen. Man findet diese Werbebotschaften auf öffentlichen Wänden, Bürgersteigen, Brücken oder an Häuserwänden. Die unerlaubten Aktionen sind verbunden mit immensen Kosten für die jeweiligen Gemeinden.
Sven Umlauf, Vorstandsvorsitzender der deutschen Reinigungsfirma Exuweg, bestätigt den Trend zu Graffiti-Guerilla-Marketing: "Immer häufiger beseitigen wir im ganzen Bundesgebiet gesprühte Werbebotschaften und Werbeslogan. Ich kann mich dem Bericht des Magazins Plus Minus nur anschliessen und einen steigenden Trend dieser Form von Guerilla Marketing bestätigen. Gerade junge und hippe Labels aus der Skater oder Lifestyle Branche bedienen sich dieser extrem fragwürdigen Methode um auf sich oder ihre Produkte hinzuweisen."