In den USA auf Erfolgskurs

Aldi - Umsatz im Krisenjahr um 21 Prozent gesteigert.

Die Amerikaner sind verrückt nach der Billig-Supermarktkette Aldi. Wie welt.de berichtet, zählt Aldi zu den am schnellsten wachsenden Ketten in den USA. Möglich mache dies die Wirtschaftskrise, denn das neue Credo laute: "Hauptsache billig".

Laut einer Umfrage des US-Instituts Rasmussen wollen 51 Prozent künftig weniger für Konsum ausgeben. Während viele US-Unternehmen unter der rezessionsbedingten Sparsamkeit der Konsumenten leiden, plant Aldi in den USA die Expansion – mit Wachstumsraten von etwa zehn Prozent jährlich, schreibt welt.de weiter. Allein 2008 eröffneten etwa hundert Aldi-Filialen ihre Pforten. Im kommenden Jahr sollen erstmals 25 Filialen in Texas öffnen, wo Aldi derzeit ein Vertriebszentrum für 50 Millionen Dollar errichtet.

„In harten Zeiten wie dieser denken die Leute mehr nach, bevor sie Geld ausgeben“, erklärt Aldi-Vizepräsidentin Joan Kavanaugh die Zuwachsraten. Aldi präsentiert sich als Krisengewinner: Gemäss Schätzungen des Branchendienstes Planet Retail ist der Umsatz von Aldi in den USA allein im Krisenjahr 2008 um 21 Prozent auf sieben Milliarden Dollar angestiegen.