20.03.2013

Tourismus

Innerschweizer Wallfahrtsorte vermarkten sich gemeinsam

Marketing unter Label "Sakrallandschaft Innerschweiz" gebündelt.

Klöster, Kirchen und Pilgerorte der Innerschweiz wollen bei Sinnsuchenden und Kulturinteressierten besser bekannt werden. Sie haben unter dem Label "Sakrallandschaft Innerschweiz" eine gemeinsame Marketing- und Kommunikationsstrategie entwickelt.
 
Die Interessengemeinschaft Sakrallandschaft Innerschweiz unter der Leitung des Obwaldner Regierungsrates Niklaus Bleiker stellte am Mittwoch das Projekt vor. Ziel ist es, eine Organisation aufzubauen, die eine längerfristige Zusammenarbeit ermöglicht. Zur Sakrallandschaft Innerschweiz gehören bislang die Klöster St. Urban LU, Engelberg OW, Maria-Rickenbach NW und Einsiedeln SZ sowie die Wallfahrtsorte Hergiswald LU, Heiligkreuz LU, Luthern Bad LU, Werthenstein LU und Flüeli Ranft OW.
 
Die Partner realisierten bereits einen gemeinsamen Internetauftritt und eine Broschüre. Durch die Zusammenarbeit könne das Bewusstsein für religiöse und kulturelle Stätten gestärkt werden, wird Christian Meyer, Abt vom Kloster Engelberg, in der Mitteilung zitiert.
 
Von der öffentlichen Hand unterstützt
In den nächsten zwei Jahren sollen gemeinsame Angebote für Kultur- und Sakraltouristen sowie für Familien geschaffen werden. Als erste gemeinsame Veranstaltung gibt es im Juni 2013 Konzerte in St. Urban, Einsiedeln und Hergiswald.
 
Die Sakrallandschaft Innerschweiz ist ein Projekt der Neuen Regionalpolitik (NRP) und wird von Bund und Kantonen mitfinanziert. Die Idee, religiöse Stätten zu vernetzen, entstand in Luthern. Dem Ort fehlte es an Mitteln, um aus eigener Kraft den Wallfahrtsort Luthern Bad mit seiner Quelle bekannter zu machen.
 
Die Partner analysierten Märkte und Zielgruppen und suchten nach Synergiepotentialen. Der Nutzen für die ländlichen Regionen soll nicht nur ein kultureller, religiöser und spiritueller sein, sondern auch ein
wirtschaftlicher.
(sda)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen