Die Schweizer Zeitungen und Magazine mussten im April bei den Inserateeinahmen erneut zurückbuchstabieren: Nach einem Plus im März sanken die Einnahmen gegenüber dem Vorjahresmonat wieder um drei Prozent. Die an der Inseratestatistik beteiligten Titel meldeten insgesamt 140 Mio. Fr. Einnahmen, wie die WEMF AG für Werbemedienforschung am Freitag mitteilte. Einzig die Anzeigen für Stellen haben sich besser entwickelt (+0,1 Prozent) und der Presse insgesamt 14,2 Mio. Fr. eingebracht.
Am stärksten eingebrochen sind die Prospektbeilagen (7,8 Mio. Franken) mit einem Rückgang von 27,2 Prozent. Die Liegenschaftsanzeigen (5,1 Mio. Franken) gingen um 11,4 Prozent zurück und die kommerziellen/übrigen Inserate (112,9 Mio. Franken) um 0,7 Prozent. Nach Printgattungen betrachtet musste die Sonntagspresse (11,3 Mio. Franken) mit 21,6 Prozent den stärksten Rückgang hinnehmen. Die Finanz- und Wirtschaftspresse (4,2 Mio. Franken) büsste 9,6 Prozent ein und die Tagespresse (78,2 Mio. Franken) 1,3 Prozent. Bei der Publikumspresse (21,2 Mio. Franken) betrug das Minus 0,6 Prozent.
Die Regionale Wochenpresse (4,6 Mio. Fr.) hat hingegen um 5,6 Prozent mehr Einnahmen verbucht als im Vorjahresmonat und die Spezialpresse (15,4 Mio. Franken) um 0,8 Prozent mehr. (sda)