Internet laut Studie chancenlos gegen TV

Werbekuchen - Werbemigration vor allem von Print zu Online.

Das Internet ist trotz grosser Hoffnungen noch weit davon entfernt ein Massenmedium in der Grössenordnung des Fernsehens zu werden, meinen die Marktforscher von Magna Global USA. Aus der Studie, die zu dieser ernüchternden Prognose führt, geht hervor, dass bis 2010 rund ein Drittel der US-Bevölkerung noch immer keinen Internetanschluss haben wird, heisst es in der Media Post Publications. Im Konkurrenzkampf um Anteile am Werbekuchen wird trotz grosser Hoffnungen in das Internet das gute alte Fernsehen die Oberhand behalten, so das Fazit der Studie.

Die Marktforscher sehen die relativ hohen Internetverbindungskosten als Ursache für die langsame Durchdringung an. Demnach werden die Offliner vor allem unter den Wenigverdienern zu finden sein. Hingegen soll das traditionelle Werbemedium TV an Bedeutung hinzugewinnen, weil es demografisch gesehen die beste Reichweite in alle Einkommensklassen garantiere.

Die Kosten für die Internetverbindung will Vera Stoll, Brand Manager beim Webmarketer Globalmedia webmarketer.com , nicht überbewerten. Sie ist überzeugt, dass Online-Marketing an Bedeutung hinzugewinnen wird. "Das Fernsehen wird seine starke Rolle beibehalten. Wir profitieren aber vor allem vom Trend der Abwanderung der Werber aus dem Printbereich in Richtung Internet", sagt Stoll im Gespräch mit pressetext.