Was gesunde Ernährung anbelangt, gibt es deutliche Unterschiede in der Schweiz, wie die von der WEMF AG für Werbemedienforschung durchgeführte Studie MACH Consumer 2005 aufzeigt: Biologische Ernährung ist in der Deutschschweiz weit verbreitet. Rund 43 Prozent geben an, häufig Bioprodukte zu essen; in der Westschweiz sind dies lediglich 32 Prozent und auch das Tessin liegt mit knapp 35 Prozent deutlich hinter den Deutschschweizern.
Bioprodukte werden aber nicht unbedingt mit gesunder Ernährung gleichgesetzt: Obwohl sie unterdurchschnittlich auf biologische Nahrungsmittel achten, legen 83,5 Prozent der Tessiner Wert auf gesunde Nahrung. Bei den Deutschschweizern sind es 79,2 Prozent und bei den Westschweizern 77,2 Prozent . Letztere wollen nicht auf Fleisch verzichten: Nur 18,5 Prozent resp. 244'000 Romands essen häufig fleischlos, wogegen dies fast jeder zweite Deutschschweizer und Tessiner tut. Bei den Deutsch- und Westschweizern bezeichnet sich knapp jeder Zweite als Feinschmecker, bei den Tessinern sind es hingegen stolze 70 Prozent , die sich als Gourmet outen.