Herz sei Dank!" heisst die nationale Kampagne, die das Migros-Kulturprozent als Beitrag zum Freiwilligen-jahr 2011 lanciert. Das Migros-Kulturprozent, Mitglied der Trägerschaft des Freiwilligenjahrs, stellt mit "Herz sei Dank!" diejenigen Menschen in den Mittelpunkt, die ausserhalb einer Organisation oder eines Vereins freiwillig und unentgeltlich arbeiten - Freiwillige also, die z. B. Kinder einer an Krebs erkrankten Mutter betreuen, blinde Menschen beim Langlauf führen oder im Quartier regelmässig einen Spielabend organisieren.
Ungezählt sind die Menschen, die freiwillig Gutes tun. Rund 700 Millionen Arbeitsstunden leisten sie in der Schweiz pro Jahr. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die sogenannte informelle Freiwilligenarbeit - unentgeltliche Arbeit ausserhalb von Vereinen, Organisationen und Institutionen. Mehr als ein Viertel aller Menschen in der Schweiz ist informell freiwillig tätig. Das Migros-Kulturprozent rückt diese Menschen mit "Herz sei Dank!" ins öffentliche Bewusstsein.
Wer informell Freiwillige kennt oder gar von ihrem Engagement profitiert, kann sie bei "Herz sei Dank!" anmelden. Die Aktion gibt diesen Menschen ein Gesicht und verdankt ihr oft stilles Engagement öffentlich, unter anderem auf einer virtuellen Schweizerkarte unter www.herzseidank.ch. Diese Karte zeigt bereits Dutzende von Herzen - Symbol für Menschen, die sich für andere engagieren.
Auch Prominente sagen Danke Prominente wie die letztjährige Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Skifahrer Daniel Albrecht sowie Kinderherzchirurg und Schweizer des Jahres 2009 René Prêtre unterstützen "Herz sei Dank!". Mit persönlichen Aussagen würdigen sie die informelle Freiwilligenarbeit sowie Freiwillige aus dem eigenen Bekanntenkreis. (sda)