Kampagne gegen Missstände bei Computerherstellung

Hilfswerke - HP, Dell, Acer, Apple und Fujitsu Siemens im Visier.

Überlange Arbeitstage, giftige Chemikalien, ständige Arbeitsrechtsverletzungen -- in der asiatischen Computerindustrie sind diese Bedingungen keine Seltenheit. Dagegen wollen die christlichen Hilfswerke nun ein Zeichen setzen. Mit der Kampagne "High Tech - No Rights" wollen die Hilfswerke "Brot für alle", "Fastenopfer" und "Partner sein" auf die kaum beachteten Missstände in der Computerindustrie aufmerksam machen.

Der Fokus ist dabei auf die Zustände in den Zuliefererbetrieben jener fünf Marken gerichtet, die 70 Prozent des Schweizer Marktes kontrollieren: HP, Dell, Acer, Apple und Fujitsu Siemens. Ziel der Kampagne ist es, mit diesen Firmen in einen konstruktiven Dialog zu treten, wie Lucrezia Meier-Schatz, Präsidentin des Stiftungsforums Fastenopfer, am Dienstag vor den Medien sagte. Auf diesem Weg sollen Verbesserungen in der Produktionskette erreicht werden.