Kiosk-Umbau sorgt für Unruhe

Valora - Kioskgeschäfts-Leiter Patrick Stäuble verlässt Unternehmen.

Mitten in der Neupositionierung der rund 900 K-Kioske hat der Leiter des Kioskgeschäfts, Patrick Stäuble, Valora per sofort verlassen. Mladen Tomic, Head of Investor Relations bei Valora, bestätigt das Ausscheiden gegenüber der "SonntagsZeitung". Stäuble habe sich entschieden, "eine Herausforderung ausserhalb der Valora zu suchen." Ein Nachfolger sei noch nicht bestimmt. Der gegenwärtige Umbau, bei dem Kioskfrauen ihren Standort als selbstständige Unternehmerinnen führen können, sorgt vielerorts für Unmut.

Valora spricht von einem Erfolg: "Seit dem 1. Juli werden in der Schweiz rund 60 Verkaufsstellen von Agenturleitern geführt. Wir hoffen, dass wir bis Ende Jahr rund 150 oder etwas mehr Agenturen in unserem Netzwerk haben werden." Mittelfristig soll es 300 sogenannte Agenturen geben. Sparen will Valora auch dank Outsourcing. Bei der Bestellung von Presseartikeln muss eine Kioskleiterin neu ein Callcenter in Bulgarien anrufen. Tomic erklärt, man habe die Organisation in der Pressedistribution optimiert, "um die Effizienz zu erhöhen." Dies sei aufgrund der rückläufigen Presseverkaufszahlen nötig.