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Die Produktpiraterie floriert und macht nach Schätzungen bereits bis zu einem Zehntel des Welthandels aus. Die französische Industrieministerin Nicole Fontaine erklärte am Dienstag in Paris, gefälscht würden nicht mehr allein Luxusmarken, sondern auch Arzneimittel, Spielzeuge, Kleidung oder Ersatzteile für Autos und Flugzeuge.
Das französische Komitee gegen Produktpiraterie (CNAC) erklärte, der Handel mit nachgemachten Waren sei seit Mitte der 90er Jahre kontinuierlich gewachsen und betrage mittlerweile 5 bis 9 Prozent des Welthandels oder 200 bis 300 Milliarden Euro jährlich. Das Geschäft werde längst in industriellem Massstab betrieben. Allein in Frankreich liege der Schaden bei jährlich sechs Milliarden Euro, sagte Fontaine.