Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat im dritten Quartal unter hohen Rohstoffkosten und der starken schwedischen Krone gelitten. Der Gewinn ging im Zeitraum von Juni bis August um fast 15 Prozent zurück, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verdiente H&M noch 3,6 Mrd. schwedische Kronen (477 Mio. Franken). Der Umsatz stieg indes ganz leicht auf 31,5 Mrd. Kronen (4,2 Mrd. Franken). Belastend habe sich der starke Wettbewerb in der Branche mit intensiven Rabattaktionen ausgewirkt, erklärte Konzernchef Karl-Johan Persson. Dazu komme ein höherer Bezugspreis für Baumwolle. Auch die Expansion in neue Märkte, Marketingoffensiven sowie der Start des Katalog- und Onlineverkaufs in verschiedenen Ländern koste das Unternehmen viel Geld. Hinzu kämen negative Währungseffekte.
Weniger Umsatz in der Schweiz
In der Schweiz sank der Umsatz um 5 Prozent auf 1,5 Mrd. Kronen (193,1 Mio. Franken). In Franken gerechnet sei der Umsatz sogar um 12 Prozent geschrumpft. H&M hat hierzulande 76 Läden. Insgesamt betreibt H&M mehr als 2300 Geschäfte in 40 Ländern. Global gesehen habe H&M seinen Marktanteil in der schwierigen Branchenlage aber weiter ausgebaut, sagte der Konzernchef. Die Herbstkollektion sei gut angekommen und habe den Umsatz im September bisher um drei Prozent gesteigert. Bis zum Ende des Geschäftsjahres will die Modekette 265 neue Geschäfte eröffnen, bisher waren 250 Läden geplant. Vor allem in China, Rumänien und Kroatien soll es Neueröffnungen geben, aber auch die USA, Grossbritannien und Deutschland gehören zu den Wachstumsmärkten. (sda)
Please enter the text of your paragraphe
Please enter the text of your paragraphe