Konkurrenten reagieren auf Pasta-Panne

Barilla - Werbesujets plädieren Liebe für alle.

Guido Barilla, Chef der gleichnamigen Pasta-Marke, bekommt zurzeit einen Schnellkurs in Sachen Social Media: In einem Interview mit dem italienischen Radiosender "24" sagte er: "Ich bin für die traditionelle Familie, ich werde nie einen Spot mit Homosexuellen realisieren." In der Diskussion mit den zwei Moderatoren schob er gemäss wuv.de noch nach: "Wenn ihnen unsere Pasta und unsere Kommunikation gefällt, dann essen sie unsere Pasta. Wenn ihnen das nicht passt, was wir sagen, ist es besser, sie essen eine andere Pasta", so Barilla.

Die verschiedenen Facebook-Seiten von Barilla werden mit Boykottaufrufen geflutet, wie wuv.de weiter schreibt. Diverse internationale Medien griffen die Äusserungen auf. Inzwischen hat sich Barilla deshalb entschuldigt, per Pressemitteilung und auch auf Facebook. Und auch die Konkurrenz hat nun reagiert, wie horizont.net berichtet. Bertolli, Buitoni und Co. nutzen den Barilla-Fauxpas zu ihren Gunsten und proklamieren: Pasta und Liebe für alle. (cb)