Der Index der Konsumentenstimmung betrug im Januar minus 23 Punkte, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Bei der Oktober-Umfrage lag er noch bei minus 27 Punkten. Von den drei Subindizes, die in die Berechnung der Konsumentenstimmung einfliessen, wurden die zwei Fragen bezüglich der finanziellen Lage der Haushalte optimistischer beurteilt. So verbesserte sich die Einschätzung für das vergangene Jahr klar von minus 15 auf minus sieben Punkte.
Auch der Index für die zukünftige finanzielle Lage stieg deutlich von minus neun auf plus drei Punkte. Einzig der Index der allgemeinen Wirtschaftslage in den vergangenen zwölf Monaten büsste etwas ein. Er sank von minus 57 auf minus 64 Punkte. Von den übrigen Indikatoren, die nicht in die Berechnung des Gesamtindex einfliessen, fällt laut Seco vor allem die zuversichtlichere Einstellung bezüglich des Zeitpunkts für grössere Anschaffungen auf. Dieser Index stieg von minus 25 Punkten im Oktober auf minus zwei Punkte im Januar an und befindet sich über seinem langjährigen Mittelwert.
Auch die allgemeine Wirtschaftslage in den kommenden zwölf Monaten sowie die eigenen Sparmöglichkeiten wurden positiver beurteilt. Einzig die Einschätzung der Sicherheit der Arbeitsplätze verschlechterte sich deutlich, nämlich von minus 61 Punkten auf minus 99 Punkte. Ihr Niveau ist jedoch nach wie vor weit von dem in den 90er-Jahren erreichten Tiefstand mit rund minus 140 Punkten entfernt und liegt mittlerweile etwa auf dem Stand von 2005. Der Index der Konsumentenstimmung wird vierteljährlich in einer Umfrage durch das Seco bei rund 1100 Haushalten erhoben.