Konzern und US-Behörde einigen sich im Werbestreit um Kindergetränk

Nestlé - Studie soll Klarheit bringen.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und die US-Behörde Federal Trade Commission (FTC) haben sich im Streit um die Werbung für ein probiotisches Getränk für Kinder geeinigt. Das Unternehmen habe in Zeitungen und im Fernsehen damit Reklame gemacht, dass sein Getränk "Boost Kid Essentials" Infektionen der oberen Atemwege verhindere und Kinder so gegen Erkältung und Grippe schütze, hiess es in einer Mitteilung der Behörde vom Mittwoch.

"Der Behauptung von Nestlé, mit dem probiotischen Getränk verhindern zu können, dass Kinder krank werden und in der Schule fehlen, fehlt der wissenschaftliche Nachweis", erklärte David Vladeck, Direktor beim Bereich Verbraucherschutz der FTC. Nestlé werde nun die Behauptung fallen lassen, bis ein wissenschaftlicher Nachweis vorliegt. Nestlé war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (sda)