12.02.2012

Swiss Health

Kränkelt die Marketingplattform?

Spitalwerbung im Ausland funktioniert angeblich schlecht.

Ausländische Patienten, die ihre Rechnungen selber begleichen, seien für die hiesigen Spitäler lukrative Einnahmenquellen. Ihnen könnten Kliniken bis zu 20 Prozent mehr verrechnen als einem Schweizer Privatversicherten. Das sei vor allem seit der Einführung der Fallpauschalen ein willkommener Zustupf. Doch die Vermarktung des Schweizer Gesundheitswesens durch die vom Bund initiierte Plattform Swiss Health im Ausland lasse zu wünschen übrig. Das sagen Swiss-Health-Mitglieder, insgesamt 22 Spitäler, hinter vorgehaltener Hand in der SonntagsZeitung. "Die Zahl der Patienten, die sich wegen der Werbeaktivitäten von Swiss Health behandeln liessen, ist marginal", sagt Andreas Bitterlin, Sprecher des Universitätsspitals Basel. Ins selbe Horn stosse das Unispital Zürich. 2012 sei für Swiss Health ein Bewährungsjahr: Der Verein müsse selbsttragend werden. Andernfalls drohe das Aus. (pd)


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