Kritik an Medienberichten über Sponsoring

FASPO - Aufruf zu mehr Sorgfalt.

Der Fachverband für Sponsoring FASPO, Hamburg/Tägerwilen-CH, ruft Marktforschungsinstitute und Medien zu mehr Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein bei Interpretation und Veröffentlichung von Marktforschungsergebnissen im Zusammenhang mit dem Sponsoring sportlicher Grossereignisse auf.

Der Sponsoringverband registrierte zuletzt bei den Olympischen Winterspielen in Turin und in jüngster Zeit vermehrt Medienberichte, in denen das Sponsoringengagement einzelner Unternehmen als wirtschaftlich wenig effektiv dargestellt und damit die Interessen von Sportverbänden und Sponsoren der Fussball-WM-2006 negativ berührt werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Aktuell häufen sich gemäss FASPO Veröffentlichungen von Marktforschungsinstituten aber auch universitären Forschungseinrichtungen, die die Wirksamkeit und Effizienz für die Sponsoren der Fussballweltmeisterschaft "nicht nur in Frage stellen, sondern die Sponsoringtreibenden öffentlich diskreditieren".

In der Regel würden diese Untersuchungen in alleiniger Verantwortung von Marktforschungsinstituten und/oder Universitäten durchgeführt und zu Public Relations-Zwecken veröffentlicht. Die eigentlich entscheidenden Vertragspartner, Sponsoringgeber (Unternehmen) und Sponsoringnehmer (FIFA), seien in der Regel weder Auftraggeber noch irgendwie beteiligt.