15.04.2011

Verlag W. Gassmann

Kritisiert Vorgehen der Publicitas

Keine Einigung über neue Konditionen.

Wie der Bieler Verlag W. Gassmann AG (Bieler Tagblatt, Journal du Jura) in einer Mitteilung schreibt, bedauert er den durch Publicitas gefällten Entscheid, die Produkte der W. Gassmann ab 18.04.2011 nicht mehr zu vermitteln. Damit verabschiede sich Publicitas von der neutralen Universal-Inseratevermittlung und könne die Kunden nicht mehr vollständig beraten und bedienen, scheibt der Verlag. W. Gassmann betont gleichzeitig, dass ihre Medien jederzeit direkt buchbar bleiben.

Offenbar konnten sich Publicitas und das Verlagshaus W. Gassmann nicht einigen. "Dies da wir das neue, wesentlich teurere Vermittlungskommissionsabkommen nicht akzeptieren konnte", begründet der Verlag. Er befürchtet, dass diese den Produkten Schaden zufügen könnten und zudem zu steigenden Inseratepreisen führen würden.

Auf Anfrage von "persoenlich.com" sagt Publicitas: "Wir arbeiten mit allen Medien zusammen, sofern eine vertragliche Basis für die Zusammenarbeit gefunden werden kann. Dies ist leider bei den Medien der Gassmann AG nicht mehr gegeben, weil sich die Parteien nach intensiven Verhandlungen nicht auf betriebswirtschaftlich sinnvolle Kommissionen für die Vermittlung von Inserateaufträgen einigen konnten."


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen