Der mit 20'000 Franken dotierte namics-Kunstpreis für Neue Medien 2007 wurde an die Schweizer Künstlerin Elodie Pong für ihr bisheriges Videoschaffen vergeben. Die Gewinnerin wurde im Rahmen der Art Basel 2007 juriert.
Elodie Pong wurde bereits mit dem Swiss Art Award 2006, dem Kantonalen Stipendium Zürich, und dem Videoex-Festival-Preis 2007 ausgezeichnet. Die Video-Artistin ist im Künstler-Rating der 50 wichtigsten Schweizer Künstler des Wirtschaftsmagazins Bilanz die Aufsteigerin des Jahres 2007 (Direkteinstieg auf Rang 29). Ihre Werke werden international in Ausstellungen und an Festivals gezeigt, ihre Videos von Museen wie etwa dem Kunsthaus Zürich und privaten Sammlern angekauft. Derzeit arbeitet die 41-Jährige laut Communiqué an einem experimentellen Langspielfilm-Projekt, das 2008 in die Kinos kommen soll.
Mit dem gestifteten Kunstpreis will namics Schweizer Medienkünstler fördern, deren Schaffen sich durch hohe künstlerische Qualität, Innovation und inhaltliche Aussagekraft auszeichnet. Es ist dies laut Angaben der Agentur der erste von einer privaten Firma vergebene Preis für Neue Medien in der Schweiz.