Marken beliebter als Eigenmarken

Promarca - 1'000 Schweizer befragt.

Marken sind aus Sicht der Konsumenten qualitativ deutlich hochwertiger, emotionaler und unverwechselbarer als die Eigenmarken des Handels. Dies zeigt die aktuelle, repräsentative Studie "Marken und Eigenmarken 2011", die GfK im Auftrag des Markenartikelverbandes Promarca unter 1'000 Schweizerinnen und Schweizern durchgeführt hat. Den einzigen Vorteil, den Shopper in Eigenmarken sehen, ist der Preis.

Anastasia Li-Treyer, Direktorin des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca, zeigt sich erfreut: "Die Konsumenten sehen ihre hohen Produktansprüche in Marken erfüllt und schätzen deren Mehrwerte. Mehrwerte, die Markenunternehmen für ihre Kunden nur dank permanenter Höchstleistungen und grossen Investitionen in Forschung und Entwicklung erarbeiten können."

Eigenmarken auf der anderen Seite wissen sich aus Konsumentensicht hauptsächlich über den Preis einen Vorteil zu verschaffen. Entsprechend stufen sie die Befragten als "für alle geeignet" ein (76%; +27 Prozentpunkte gegenüber Marken). Allerdings müsse man hierbei bedenken, dass ein tieferes Preisniveau in vielen Fällen nur möglich sei, weil Eigenmarken als Trittbrettfahrer von Marken auftreten, erklärt Li-Treyer. "Wir stellen immer wieder fest, dass sich Nachahmerprodukte stark an Originale anlehnen und so vom ausgezeichneten Ruf von Markenprodukten profitieren. So umgehen sie Kosten für Produktentwicklung und Werbung."