Marken wie Néscafe und Maggi gehörten früher zu den Verkaufsschlagern von Nestlé. Heute haben sie hierzulande etwas von ihrem früheren Glanz eingebüsst. Nicht so in der Dritten Welt: Mit Erfolg verkauft Nestlé dort speziell für Entwicklungslänger designte Marken-Produkte, wie "Cash daily" berichtet. Der Umsatz ist im letzten Jahr um 25 Prozent auf 6 Milliarden Franken gestiegen. Zum Vergleich: In Europa stiegen die Umsätze nur um 4 Prozent.
Mit dem "Markenrecycling befindet sich Nestlé auf der Erfolgsspur. Die Bekanntheit der Marke kann ein zweites Mal genutzt werden, was die Marketingkosten senkt. Zudem können so neue Käuferschichten gewonnen werden: Mit zunehmendem Wohlstand werde etwa statt Néscafe Nespresso gekauft. "Wir begleiten die Leute beim sozialen Aufstieg, sagte Nestlé-Sprecher Francois-Xavier Perroud zu "Cash "daily".