Migros und WWF spannen zusammen

Erdbeeren aus Spanien - In Bezug auf Saisonalität, Arbeitsbedingungen oder Düngemitteleinsatz reagieren viele Konsumenten besonders sensibel.

Wegen Erdbeeren werden Detailhändler immer wieder kritisiert: in punkto Saisonalität, Arbeitsbedingungen oder Düngemitteleinsatz reagieren viele Konsumenten bei dieser Frucht besonders sensibel (siehe z.B. Tweet unten). Nun reagiert die Migros und spannt dabei mit dem WWF zusammen, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung heisst. Mit einem Projekt für umwelt- und sozialverträgliche Produktion sollen die spanischen Migros-Erdbeeren nachhaltiger werden.

Das neue Projekt diene besonders dem Schutz des Nationalparks Coto de Doñana, ein Feuchtgebiet, das zum Unesco Weltnaturerbe gehört. Mit dem M-Check-Label kennzeichnet die Migros Produkte, die aus besonders nachhaltiger Produktion stammen. Zu den Faktoren für das Label gehören unter anderem die Arbeitsbedingungen oder der Klimaschutz und bei Fleisch auch das Tierwohl.

Migros wirkt im Anbaugebiet

74 Massnahmen sind laut Migros nötig, damit das Label künftig auf der Verpackung der spanischen Migros-Erdbeeren klebt. Beispielsweise wies die Migros die legale Wassernutzung nach, reduzierte den Einsatz von toxischen Pflanzenschutzmitteln und ist im Dialog mit lokalen Gewerkschaften.


Migros und WWF sind bereits seit zehn Jahren Partner. Gemeinsam lancierten der Detailhändler und die Umweltschutzorganisation bereits ein ähnliches Projekt für den Anbau von Bananen in Kolumbien und Ecuador.

Die spanischen Erdbeeren mit dem M-Check-Label stehen ab dieser Woche in den Migros-Regalen. Die Saison für Schweizer Erdbeeren beginnt laut der Migros im Mai. (pd/log/eh)