«Milch im Glas» gewinnt Nachhaltigkeitsaward

Promarca - Emmi Schweiz hat ein Mehrwegsystem aufgebaut. Die positiven Auswirkungen haben die Jury des Promarca Nachhaltigkeitsawards überzeugt: Emmi gewinnt mit dem Kooperationsprojekt «Milch im Glas» die erste Auszeichnung dieser Art.

Markentrends der vergangenen Jahre zeigen, dass Konsumentinnen und Konsumenten sich vermehrt für nachhaltige Produkte aussprechen. Unternehmen folgen diesem Trend und richten ihre Marke und ihr Markenversprechen vermehrt auf Nachhaltigkeit aus. Promarca, der Schweizerische Markenartikelverband, setzt sich unter anderem stark für dieses Thema ein und begrüsst das Engagement seiner Mitglieder, wie es in einer Mitteilung heisst. Zum ersten Mal wurde der Promarca Nachhaltigkeitsaward verliehen.

Unter den «zahlreichen und vielfältigen Bewerbungen» sei stach eine besonders hervorgestochen: Das Projekt hat positive Auswirkungen auf die SDGs (Sustainable Development Goals) in Bezug auf Abfallreduzierung und Materialwiederverwendung, was zu einer erheblichen CO2-Reduzierung führt. Die Jury war sich einig: Der Promarca Nachhaltigkeitsaward 2023 geht an Emmi Schweiz mit ihrem Kooperationsprojekt «Milch im Glas».

Ein zehnköpfiges Projektteam von Emmi Schweiz hat laut Mitteilung in nur neun Monaten ein funktionierendes Mehrwegsystem erarbeitet. Coop habe bei der Planung und Umsetzung eng mit Emmi zusammengearbeitet. Es sei für beide Seiten ein sehr komplexes Projekt gewesen, bei dem alle Neuland betreten hätten. Dank einer ausgeprägten Start-up-Mentalität auf beiden Seiten habe die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.

Doch nicht nur Emmi Schweiz sucht nach neuen Wegen, um der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Unter den Bewerbungen für den Promarca Nachhaltigkeitsaward finden sich laut Communiqué «weitere spannende Projekte und Produkte, die unsere Umwelt schonen». Dies sind:

  • MAM Baby mit dem «MAM Original Pure»: Der erste klimaneutrale Nuggi aus bio-zirkulären Ressourcen.
  • Nestlé Suisse mit «Henniez Eco-Broye»: Ein regionales Projekt, das Plastikmüll und Emissionen reduziert und regenerative landwirtschaftliche Methoden fördert.
  • SodaStream (Switzerland) mit «Push for better»: Der Konsum von selbst gesprudeltem Trinkwasser reduziert CO2-Emissionen im Vergleich zu Mineralwasser aus der Flasche um über 90 Prozent.
  • P&G International mit der «Ariel Ecoclic Box»: Die «Ecoclic Box» als vollständig rezyklierbare Verpackung, die zudem volle Kindersicherheit bietet und dank QR-Code-Technologie Menschen mit Seh- und kognitiven Beeinträchtigungen unterstützt.


Anastasia Li, Geschäftsführerin von Promarca, sagt: «Die zahlreichen Bewerbungen für den erstmals ausgeschriebenen Award zeigen, wie ernst Markenunternehmen das Thema Nachhaltigkeit nehmen. Der Preisträger leistet einen besonderen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Jeder kleine Schritt zählt, wir sind erst am Anfang einer langen Reise.» (pd/cbe)