Dass Natalie Rickli gegen Deutsche in der Schweiz wettert, bringt nun auch Ricklis Arbeitgeberin, die Goldbach Group in Schwierigkeiten. Wie tagesanzeiger.ch/Newsnet am Montag schreibt, kamen die kritischen Äusserungen zur Immigration bei einigen Angestellten von Goldbach schlecht an, besonders geärgert hätten sich ihre deutschen Arbeitskollegen.
Um die Auseinandersetzung im Zaum zu halten, hat die Goldbach-Chefetage letzte Woche eine Schreibsperre verhängt: Laut Tagesanzeiger.ch/Newsnet dürfen sich die Mitarbeiter auf Onlineforen und Social-Media-Plattformen jetzt nicht mehr zum Thema äussern. Die Weisung kam in Form einer internen E-Mail von der Geschäftsleitung. Ein Mediensprecher wollte den Sachverhalt nicht bestätigen, Unternehmenschef Klaus Kappeler ist in den Ferien und für die Medien derzeit nicht zu erreichen.
Nach aussen gibt sich die Goldbach in der Angelegenheit gelassen. Ricklis kritische Äusserungen zur Immigration von Deutschen würden keine Gefahr für das Unternehmen darstellen, heisst es. Rickli habe das Recht, ihre private Meinung zu haben und auch zu äussern. Dass andere Mitarbeiter wegen der Schreibsperre auf ebendieses Recht zur freien Meinungsäusserung verzichten müssen, dazu mochte sich die Goldbach Group gegenüber tagesanzeiger.ch nicht äussern.
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