Die US-Kaffeehauskette Starbucks kommt dem Wunsch seiner Kunden nach einer mobilen Zahlungsmethode über das eigene Smartphone nach. Wie der Konzern am Mittwoch bekannt gab, soll Mobile Payment langfristig in allen rund 6'800 US-Filialen zur Verfügung stehen. Anstatt mit Bargeld oder per Kreditkarte zu bezahlen, können die Kunden dann mit Hilfe einer Starbucks-App und einem Lesegerät vor Ort Rechnungen begleichen.
"Mobile Payment endlich in die Tat umzusetzen, ist gerade für ein Unternehmen wie Starbucks, das sich am Markt ständig neu erfinden und neben hochwertigen Produkten vor allem mit Innovationen punkten muss, ein richtiger Schritt", sagt der Schweizer Markenexperte Stefan Vogler gegenüber pressetext. Dem Branchenbeobachter zufolge kann das Unternehmen auf diese Weise noch stärker seine junge Zielgruppe an sich binden. "Langfristige Kundenbindung erreicht man nur durch Pioniertaten wie diese", so Vogler.
Bei der technischen Umsetzung macht sich Starbucks die Erfahrungen von Dienstleistern wie Square, Venmo, Bling Nation oder eBays PayPal zunutze. Obwohl diese Dot-Com-Start-ups bislang mehr oder weniger erfolgreich waren, dürfte die Einführung des US-weiten Mobilen Payments durch Starbucks zum ersten Mal Mainstream-Charakter erhalten, meinen Experten. Besitzer von BlackBerrys, iPhones oder iPod Touchs laden sich die kostenlose App herunter. (pte)

