Nach dem Konzert geht es weiter

Tonhalle-Gesellschaft Zürich - Unter dem Motto «Im Zweiklang mit …» tut sich das Tonhalle-Orchester Zürich zusammen mit Zürcher Bars, Läden oder Restaurants. Wer ein Konzertbillett vorweist, erhält dort Dinge, die man allein mit Geld nicht kaufen kann.

Mit Konzertbillett der Tonhalle-Gesellschaft Zürich können Besucherinnen und Besucher neu nicht nur Musik geniessen, sondern auch exklusive Drinks, Rezepte oder Käse. Gemeinsam mit Zürcher Gastrobetrieben und Läden hat die Tonhalle-Gesellschaft Zürich Spezialitäten entwickelt, die man nur kaufen kann, wenn man ein Billett vorlegt. Gültig sind Konzertbillette, die nicht älter als zwei Monate sind. Wer ein Abo hat, kann auch auf das Angebot zurückgreifen.

Die inhouse entwickelte Kampagne «Im Zweiklang mit …» startet mit fünf Produkten – weitere werden folgen, wie es in einer Mitteilung heisst. «Wir möchten uns in der Stadt zeigen, und die Angebote unserer Projektpartnerschaften mit unserer Musik verbinden und so unser Publikum inspirieren. Wer weiss, vielleicht auch ganz neues Publikum?», so Michaela Braun, Leitung Marketing und Kommunikation der Tonhalle-Gesellschaft Zürich.

Der «Paavoni»: Paavo Järvi, Music Director des Tonhalle-Orchesters Zürich, hat zusammen mit Dirk Hany von der Bar am Wasser einen neuen Drink kreiert. Das erste Glas hat er persönlich gemixt – und nach dem Probieren noch um einen Schuss Ingwer gebeten. Das Resultat steht nun unter dem Namen «Paavoni» auf der Karte der Bar am Wasser.

Bergkäse «Romeo und Julia»: Der Emmentaler Käser Beat Wampfler ist überzeugt: Musik kann den Geschmack eines Käses beeinflussen. Im Chäs und Brot in Zürich-Wollishofen ist ab dem 28. Oktober ein Bergkäse im Angebot, der während der Reifezeit mit Tschaikowskys «Romeo und Julia» in der Aufnahme des Tonhalle-Orchesters Zürich beschallt wurde. Schmeckt er lieblich? Oder dramatisch?

«Spaghetti Allegretto»: Im Delikatessengeschäft Alfred von Escher gibt es neu ein Paket mit allen Zutaten für Spaghetti Allegro. Das Rezept dafür wurde eigens vom früheren Chefkoch des Camino, Lukas Strejcek, entwickelt. Er verwendet dafür unter anderem halbgetrocknete Tomaten, Kapern, Basilikum – und die musikalischste Pastaform überhaupt: die Spaghetti alla chitarra.

Menü in zwei Sätzen: Im Hermanseck an der Birmensdorferstrasse steht neu ein zweisätziges musikalisches Menü auf der Karte: Als Vorspeise gibt es das Lieblingsgericht eines berühmten Komponisten – wer seinen Namen herausfindet, erhält einen Apéro oder Digestif. Der Hauptgang richtet sich dann mit saisonalen Zutaten nach Vivaldis «Vier Jahreszeiten».

«Cuvée Brahms»: Johannes Brahms hat 1895 das Einweihungskonzert in der Tonhalle Zürich dirigiert und schaut auch heute noch vom Deckengemälde in den Saal hinab. Und: Er mochte Wein, insbesondere Weisswein aus dem Rheingau, wo er gerne lange Spaziergänge durch die Weinberge unternahm. Der renommierte Rheingauer Winzer August Kesseler bietet nun exklusiv bei der Selection Schwander eine «Cuvée Brahms» an. (pd/cbe)