05.09.2011

Jahrbuch Kulturmarken 2012

Neue Ergebnisse

Vergleicht erstmalig die Kulturfinanzierung in D, A und CH.

Das Jahrbuch Kulturmarken vermittelt auf 226 Seiten Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Politik und Medien die aktuellsten Hintergrundinformationen zu den Themen Kulturmarketing und Kultursponsoring. Die 8. Ausgabe gibt erstmalig einen detaillierten Einblick in die Kulturfinanzierung und den Kultursponsoringmarkt der drei europäischen Nachbarländer Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Jahrbuch kann ab sofort im Buchhandel oder auf dem Online-Portal www.kulturmarken.de bestellt werden.

Die Autoren vergleichen in einem Einführungsbeitrag die Kulturfinanzierung und den Kultursponsoringmarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Drittel der Unternehmen dieser europäischen Nachbarländer nutzen Sponsoring als Marketing-instrument und prognostizieren für diese Werbeform eine zunehmende Bedeutung. Im Durchschnitt gehören Bildende Kunst, Klassische Musik und Darstellende Kunst zu den am häufigsten gesponserten Kultursparten. Trotz der Wirtschaftskrise hat das Kultursponsoring keinen Einbruch erlitten. Im Gegenteil: Das Sponsoringvolumen steigt im Vergleich zu anderen Werbeformen an und verzeichnet eine zunehmende Professionalisierung in der Planung und Umsetzung. So geben die Unternehmen jährlich zusammen pro Kopf in Deutschland 4 Euro, in Österreich 5 Euro und in der Schweiz 9 Euro für Kultursponsoring aus. Die öffentliche Hand investiert dagegen jährlich in Österreich 262,70 Euro pro Einwohner in die Kulturförderung, die Schweiz 217,30 Euro. Schlusslicht in der staatlichen Kulturförderung ist Deutschland mit 113,30 Euro pro Einwohner. Darüber hinaus vermittelt das Jahrbuch Kulturmarken Trends der Kulturkommunikation, im Social-Media- und Guerilla-Marketing sowie Wissenswertes aus dem Steuerrecht für Kulturbetriebe. (sda)


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