Das Badische Staatstheater Karlsruhe startet ab Herbst 2024 mit neuen künstlerischen Leitungen. Das Studio Geissbühler wurde nach einem Pitch-Verfahren mit der Konzeption der Markenstrategie und des Neuauftrittes beauftragt, wie die Agentur vermeldete.
Das Badische Staatstheater Karlsruhe gehört zu den grossen Mehrspartentheatern Deutschlands und vereint neben den Sparten Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert innovative und vielfältige Formate für ein breites Publikum. Um das Markenbild zu schärfen und zu verjüngen, wurde neu eine Dachmarkenstrategie definiert, die neben dem Badischen Staatstheater auf das Badische Staatsballett und die Badische Staatskapelle als Marken fokussiert. Die renommierten internationalen Händel-Festspiele treten konsequent als Angebot unter der Dachmarke des Staatstheaters auf.
Das Markenerlebnis fokussiere sich auf die künstlerische Vielfalt und verbinde die unterschiedlichsten Angebote in einem konsistenten und flexiblen Konzept mit starker Signalwirkung – Let Type Talk, so die Zürcher Agentur. Die Idee: Eine Schrift inszeniert die Botschaft. Ein prägnantes Typospiel dramatisiert die Titel und inhaltlichen Themen. Worte werden zum Klingen gebracht: sie sprechen, spielen, singen, musizieren und tanzen. Sie transformieren, verändern Sichtweisen und bewegen emotional: Mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern, stets lustvoll. Oder einfach mal schön.
Bereits im Markenlogo selbst ist die Idee für den Gesamtauftritt repräsentiert: Worte zum Klingen bringen. Ein kleiner Eingriff – zwei gedrehte Buchstaben – schafft eine kleine Differenz und verweist auf die Kraft der Transformation.
Der Rebranding Prozess umfasst in einer mehrjährigen Kollaboration neben den Grundlagen zur Markenstrategie das Konzept für den digitalen und analogen Markenauftritt, die Einbindung der Mitarbeitenden bis hin zur Entwicklung zentraler Sujets für die Premieren ab der Spielzeit 2024/2025. (pd/ma)