Die Universität Zürich ist offen für weitere millionenschwere Sponsoring-Angebote von Unternehmen. Das erklärt der neue Rektor, Michael Hengartner, im Interview mit der "NZZ am Sonntag".
Die Universität war in die Kritik geraten, nachdem sie mit der Grossbank UBS einen Sponsoring-Vertrag über 100 Millionen Franken abgeschlossen hatte. Sie wollte diesen zunächst nicht veröffentlichen, wurde aber später dazu gezwungen.
"Wenn uns morgen die Novartis oder die Roche 100 Millionen Franken für fünf Lehrstühle anbietet, dann sage ich Ja", erklärt Hengartner. Er würde den Vertrag diesmal aber sofort veröffentlichen, sonst nähme die Universität kein Geld mehr an. Zudem sei sie daran, ein Regelwerk für solch hohe Zuwendungen zu verfassen. (NZZaSo)
Neuer Rektor will weitere Firmen-Sponsorings
Universität Zürich - Derzeit werde ein Regelwerk für hohe Zuwendungen verfasst.