Positiver Trend hält an

Schweizer Tourismus - 4 Prozent mehr Übernachtungen im Februar.

Das Ferienland Schweiz ist gefragt. Im Februar 2006 wurden 4.2 Prozent mehr Übernachtungen in Hotels gebucht als im Vorjahr. Verantwortlich für das Plus sind ausländische Touristen. Knapp die Hälfte der Gäste kommt indes aus der Schweiz. Die Zahl der Logiernächte belief sich im Februar auf 3.14 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Gründonnerstag mitteilte. Besonders beliebt war die Schweiz als Ferienziel bei Gästen aus den USA (+12 Prozent) und Asien (+5,9 Prozent).

Bei den Gästen aus Europa gab es ein Plus von 3.8 Prozent. Am zahlreichsten machten Deutsche (489'000) und Briten (263'000) Ferien in der Schweiz. Weitere wichtige Herkunftsländer waren Frankreich und die Niederlande. Die Zahl Übernachtungen einheimischer Touristen stagnierte bei rund 1.4 Millionen. Damit machen Schweizerinnen und Schweizer fast die Hälfte (44.9 Prozent) aller Gäste aus. Europäer (inklusive Schweizer) generierten zusammen 92.1 Prozent der gesamten Nachfrage.

Von den Herkunftsländern mit mehr als 10'000 Logiernächten wiesen einzig Belgien (-10.3 Prozent), Italien (-1.3 Prozent) und Luxemburg (-24.3 Prozent) negative Werte auf. Starke Zuwächse gab es bei Gästen aus Rumänien (+71 Prozent auf 4'476) und den Golfstaaten (54 Prozent auf 11'380).

Im Schnitt drei Nächte

Die 3.14 Millionen Übernachtungen im Februar waren mit 1.05 Millionen Ankünften verbunden. Somit dauerte ein durchschnittlicher Aufenthalt in einem Schweizer Hotel drei Nächte. Das ist eine leichte Abnahme um 0.1 Nächte gegenüber dem Vorjahr. Das BFS führt dies auf die Verschiebung von Aufenthalten von touristischen Destinationen hin zu den Städten zurück.