Post schickt Briefe auf den Bildschirm

Innovation - Briefe werden als PDF-Dokument gescannt zugestellt.

Die Schweizerische Post lanciert den elektronischen Briefkasten. Wer von unterwegs auf dem Bildschirm seine Post lesen will, kann sich Briefe elektronisch zustellen lassen. Die Post scannt sie ein und schickt sie in die elektronische Swiss Post Box. Das Angebot richte sich an Menschen, die viel unterwegs seien und ihre Briefpost fristgerecht online bearbeiten wollten, hiess es in einer Mitteilung der Post vom Montag. Pro Monat kostet der elektronische Briefkasten eine Grundgebühr von Fr. 19.90. Extraleistungen werden zusätzlich verrechnet.

Adressierte Sendungen werden in einem Scanning-Zentrum zunächst von aussen elektronisch erfasst und die Ansicht des Briefs den Adressaten per Mail zugesandt. Diese entscheiden dann, was mit der Sendung weiter geschehen soll. Auf Wunsch werden Briefe geöffnet und der Inhalt den Kunden als PDF-Dokument zugestellt. Ausserdem ist es möglich, den Brief physisch an eine andere Adresse weiterschicken zu lassen. Kunden brauchen für das Verwalten der Sendungen im elektronischen Briefkasten einen Internet-Zugang.

Das Postgeheimnis bleibt nach Angaben der Post gewahrt. Die persönliche Swiss Post Box ist mit einem Passwort geschützt, der Sicherheitsstandard folge den gleichen Richtlinien wie das Online-Banking der PostFinance.