Prüfung von "made in EU" als Herkunftsbezeichnung

Brüssel - Zu früh für Details.

Die EU-Kommission prüft die Einführung einer Herkunftsbezeichung "made in EU". Derzeit analysiere die Behörde Vor- und Nachteile einer solchen Auszeichnung, ohne bereits Vorschläge machen zu wollen. Ob dies womöglich bestehende nationale Herkunftsangaben wie "made in Germany" ablösen würde oder parallel verwendet werden könnte, sei ebenfalls noch offen, sagte die Sprecherin von Aussenhandelskommissar Pascal Lamy am Montag in Brüssel.

Der Vorschlag, eine in einem EU-Land produzierte Ware entsprechend zu kennzeichnen, sei von Branchen wie der Textilindustrie sowie von Mitgliedstaaten -- vor allem Italien -- gekommen. Voraussichtlich Ende März wolle die Kommission ihre Untersuchungen vorstellen, an denen die Industrie und Konsumenten organisationen sowie die Mitgliedstaaten beteiligt würden.