Die Internetpräsenzen von Fernseh- und Radiostationen sind trotz anhaltender Werbeflaute im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Dennoch ist die Mehrheit der US-Medienportale offenbar nicht auf dem neuesten technischen Stand. Obwohl die Stationen ihr Online-Angebot ständig etwa um Live-Berichterstattung, Streaming-Dienste, Videoclips oder Podcasts erweitern, kommen sie der schnellen technischen Entwicklung im Web kaum hinterher, wie die Radio and Television News Directors Association (RTNDA) in Zusammenarbeit mit der Hofstra University aufzeigt. Nur 38 Prozent ihrer Betreiber gehen davon aus, dass sie Websites auf höchstem technischen Niveau anbieten. Dabei produzieren sie mehr Online-Inhalte als jemals zuvor. Einmal mehr dürften die aktuellen finanziellen Engpässe Ursache für den Rückstand sein.
Radio- und TV-Websites im Technologie-Rückstand
USA - Weniger als ein Drittel profitabel - Lokalbezug immer wichtiger.