Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal ist neuer Botschafter für das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS). In dieser Funktion besuchte er Mitte August verschiedene Projekte in Moldawien. Im ärmsten Land Europas fehlt es der Bevölkerung, die zum grossen Teil in der Landwirtschaft tätig ist, an allem. "Es ist hier wie in den Bündner Alpen vor 50 Jahren. Die Menschen können jede Hilfe gebrauchen", meint Renzo Blumenthal dazu. Auf diversen moldawischen Bauernhöfen konnte er sich selbst davon überzeugen, mit welch einfachen Mitteln die Bauern arbeiten müssen.
HEKS baut zurzeit in den moldawischen Regionen Drochia und Balti ein mehrschichtiges Dorfentwicklungsprogramm auf, wie in einer Mitteilung berichtet wird. Von grossem Nutzen beim Aufbau dieses Programms ist die wertvolle Erfahrung, die HEKS in ähnlichen Projekten in Rumänien sammeln konnte. So findet ein Wissens-Transfer durch ein Austauschprogramm statt. Moldawische Gruppen werden von HEKS-Partnern in Rumänien geschult. So wie rumänische Bauern ihre moldawischen Kollegen unterstützen, will auch Renzo Blumenthal den Bauern für ihre Anliegen in der Schweiz Gehör und Unterstützung verschaffen.
"Das war eine unglaubliche Erfahrung", sagte Blumenthal , "es hat mir ein wenig die Augen geöffnet darüber, welche Not in der Welt herrscht. Aber die Reise hat mir auch gezeigt, dass wir uns alle auch von der Schweiz aus einsetzen können und einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt leisten können."
Renzo Blumenthal auf dem Salatfeld..
..beim pflügen..
.. im Gespräch mit einheimischen Bauern..
.. und neben einem Heuwagen.