Die Zusammenarbeit zwischen Roger Federer und Jura wird noch lange währen. Wie der Kaffeemaschinenhersteller bekannt gab, wurde die Partnerschaft mit dem Tennisstar bis ins Jahr 2016 verlängert. Federer wirbt seit August 2006 als Markenbotschafter für das Unternehmen. Wie Jura-Chef Emanuel Probst sagt, habe man das Profil und die Bekanntheit der Marke Jura dank Federer weltweit stärken können. Probst: "Roger Federer steht für die gleichen Werte wie Jura. Für Präzision, Leistung und Passion für Exzellenz."
Jura sieht in der Werbefigur Federer einen Wachstumsmotor. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat man den Umsatz verfünffachen können. Im Jahr 2007 steigerte das Unternehmen den Umsatz gar um18,2 Prozent auf 384 Miollionen Franken, davon wurden in der Schweiz 13,3 Prozent und in den internationalen Märkten 86,7 Prozent erwirtschaftet. Dass der Grossteil des Geldes im Ausland verdient wird, macht erst recht deutlich, wie wichtig Roger Federer als Markenbotschafter für das solothurnische Unternehmen ist.
Grosser Bahnhof in Niederbuchsiten
Die Vertragsverlängerung zwischen Jura und Roger Federer wurde im Rahmen eines Mitarbeiteranlasses bei der Jura Elektroapparate AG in Niederbuchsiten bekannt gegeben. Verständlicherweise war man bei der Firma vor der Ankunft des Tennisstars nervös. So wurde der Willkommensapplaus mit der versammelten Belegschaft noch einmal geprobt, bevor Federer eintraf.
Jura General Manager Probst überreichte Federer einen goldenen Schlüssel "für die nächsten 10 Jahre gemeinsame Zukunft". Anschliessend durften die Mitarbeiter dem Tennisspieler Fragen stellen. Dabei zeigte sich Federer gut gelaunt und war auch zu Spässchen aufgelegt. So antwortete er auf die Frage, wie er sein tägliches Training gestalte: "Mit viel Tennis."
Auch persönliche Fragen beantwortete Federer - freilich ohne dabei allzu viel Privates preiszugeben. Ein Mitarbeiter wollte wissen, ob bald die Hochzeitsglocken erklingen. Federer meinte, er und seine Freundin Mirka Vavrinec würden zwar mehr darüber diskutieren als auch schon, konkret sei aber noch nichts. Anschliessend an die Fragerunde gab es für die Jura-Mitarbeiter noch Autogramme und die Möglichkeit sich mit dem Tennisstar fotografieren zu lassen.
Emanuel Probst und Roger Federer.