Etablierte Marken wie Chocolat Frey, Farmer, Blévita oder M-Budget bleiben bestehen. Weniger bekannte Eigenmarken hingegen, welche die Kundschaft oft gar nicht als Marken der Migros wahrnimmt, werden unter dem Label «Migros» vereinheitlicht.
«Aktuell gibt es über 150 Eigenmarken, von denen viele nicht so bekannt sind. Unser Ziel ist es, bis 2030 die Anzahl Eigenmarken auf rund 100 zu reduzieren», zitiert die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe eine Aussage des Detailhändlers.
Wer kennt You, Bon Chef oder Da Emilio?
Der Detailhändler führte noch vor wenigen Jahren über 220 Eigenmarken im Sortiment. Während Marken mit dem Buchstaben «M» wie M-Budget oder Microc klar zuordenbar sind, erkennt man bei anderen wie You, Bon Chef oder Da Emilio kaum die Zugehörigkeit zur Migros.
Trotz weniger Marken will die Migros mehr Eigenprodukte anbieten, schreibt die NZZ am Sonntag weiter. Der Anteil soll von derzeit 78 Prozent auf über 80 Prozent bis 2027 steigen. Grosse internationale Marken wie Coca-Cola, Kellogg's oder Lindt bleiben jedoch Teil des Sortiments.
Die Vereinheitlichung erfolgt schrittweise und schont vorhandene Verpackungen. Das Rebranding wird erst bei Nachbestellungen umgesetzt. Der Prozess dauert bis 2027. (nil)