Schneller, aber nicht billiger

Mobile Web - Angebote mit Mehrwert bremsen Preiskampf.

Von einem Waffenstillstand zwischen den Mobilfunkbetreibern kann zwar keine Rede sein. In der lange geführten Preisschlacht schalten die Mobile-Web-Provider aber einen Gang zurück. Statt sich mit Billig-Tarifen weiterhin gegenseitig zu unterbieten, gehen sie verstärkt mit qualitativ hochwertigeren Angeboten als bisher auf Kundenfang. So wird das mobile Internet bei gleichbleibenden Kosten immer schneller, wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft und der Online-Tarifberater teltarif aufzeigen. Hohe Geschwindigkeiten zur Datenübertragung werden zunehmend zum Standard.

Den mobilen Internetnutzern steht bei einzelnen Anbietern bereits ein Datenfluss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Im Schnitt erreichen die Angebote 3,6 Megabit pro Sekunde. Insbesondere die Übertragungsgeschwindigkeit aus dem Web zum Endgerät (Downstream) wurde in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Das Upstream-Tempo vom Endgerät ins Internet ist hingegen "bei fast allen mobilen Tarifen gleich geblieben". Ebenso konstant blieben die Tarife zur Webnutzung seit Jahresbeginn. Weiterhin liegen die preiswerteste mobile Flatrate bei 14,99 Euro im Monat bzw. 1,99 Euro pro Tag und der billigste Volumentarif bei 19 Cent pro Megabyte. (pte)