Schweizer essen lieber teure Ware

Schokoladenmarkt - Vergleichsländer greifen lieber auf billigere Produkte.

Die Schweizer essen nicht nur viel Schokolade, sie lassen sich das Schokoladeessen auch noch viel kosten. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Marktforschung IHA-GfK, das in einer Studie die Preis- und Qualitätsstrukturen der Schweiz mit den Ländern Österreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden und Norwegen verglichen hat.

Das Resultat: In der Schweiz ist das Hochpreissegment deutlich stärker vertreten als in den anderen Ländern. Bei den Deutschen ist der Unterschied zur Schweiz aber am deutlichsten. Den Ergebnissen zufolge bevorzugten drei Viertel der Schweizer Qualitäts- oder Premiumschokolade, währenddessen 80 Prozent der deutschen Konsumenten Schokolade aus dem Tief- und Tiefspreissegment essen.

Zwar gibt es auch in der Schweiz Schokolade aus dem Tiefpreissegment. Der Studie zufolge würden aber nur 17 Prozent der Schweizer Schokoladen-Geniesser zur Billig-Ware greifen. Thomas Hochreutner hält in seiner Studie daher fest: "Die Schweizer achten viel genauer auf die Qualität der Schokolade, die sie kaufen, als die Konsumenten der Vergleichsmärkte."