Schweizer freuen sich nicht auf Weihnachtseinkauf

Studie - Ein Drittel will übers Internet einkaufen.

Gerade mal drei Prozent der Schweizer freuen sich auf den Weihnachtseinkauf. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsberatungsfirma Deloitte hervor. Laut Studie wird insbesondere der Rummel in den Läden beklagt. Um das Gedränge zu vermeiden, würden deshalb rund ein Drittel der Deutschschweizer übers Internet einkaufen -- bei den Romands sei es jeder Fünfte.

Die Studie zeigt, dass die Schweiz mit diesem Resultat unter dem tiefen europäsischen Durchschnitt von vier Prozent liegt. Im europäischen Vergleich gelten die Schweizer deshalb als wenig konsumfreudig. Dies sei nicht konjunkturell, sondern kulturell bedingt, geht aus der Studie hervor. Klar führend im europäischen Vergleich sind hier Länder wie Griechenland, Grossbritannien, Irland oder Spanien.

Die Prognosen für das Weihnachtsshopping in der Schweiz sind aber dennoch gut: Über 2,6 Milliarden Franken werden Herr und Frau Schweizer für Geschenke ausgeben, für Esswaren und Getränke kommen nochmals 2 Milliarden Franken hinzu und über eine Milliarde Franken werden für Ausgang und Festivitäten kalkuliert.

Seit 1998 führt Deloitte die Studie in Europa und den USA durch, 2007 erstmals auch in der Schweiz. Die Studie umfasst insgesamt Aussagen von 32'000 Menschen, wovon rund 17'000 auf dem Europäischen Kontinent leben. (sda)