Schweizer gehen am liebsten Abends einkaufen

Studie - Ergebnisse des Consumer-Monitor LIVE von Publicis.

Anders als unsere Nachbarn in Deutschland und Österreich gehen wir Schweizer am liebsten gegen Abend einkaufen (42 Prozent). Das zeigen die Ergebnisse des Consumer-Monitor LIVE von Publicis. Bei Frauen (45.5.Prozent) ist der Abendeinkauf sogar beliebter als bei Männern (37.9 Prozent). Klar, dass man am meisten lange Wartezeiten im Laden hasst.

Der typische Einkauf für den täglichen Bedarf dauert ca. 30 Minuten (55.2 Prozent). Anregungen für den Einkauf beziehen die Schweizer am häufigsten aus Gratiszeitungen (46.9 Prozent), Fugblättern (38.9 Prozent) und Tageszeitungen (37.5 Prozent). Die Frauen bevorzugen es, tendenziell öfter einkaufen zu gehen, dafür kürzer. Die Männer kaufen weniger oft ein, dafür länger.

Supermärkte und Shopping Center sind für mehr als die Hälfte der Schweizer die häufigsten Einkaufsorte. Dahinter hat das Fachgeschäft wie Metzgerei oder Bäckerei oder der Tante Emma Laden um die Ecke immer noch seinen Platz. Zum Discounter gehen nur 23 Prozent regelmässig. Warum?

Hauptgrund für die Auswahl des Einkaufsorts ist bei den Schweizern die Frische und Qualität der angebotenen Produkte (75 Prozent). Für 26.7 Prozent ist sehr wichtig, dass die Lebensmittel aus unserem eigenen Land stammen, immerhin noch für 17.7 Prozent der biologische Anbau.

Das gute Preis-Leistungsverhältnis (60.8 Prozent) liegt uns Schweizern immer noch viel mehr am Herzen als bloss ein günstiger Preis (42 Prozent), während dieser im deutschen Aldi- und Lidl-Land eine viel entscheidendere Rolle spielt (68.3 Prozent).

Cumulus und Supercard zeigen Wirkung: Die Schweizer finden Treueprämien noch interessanter als Gutscheine, Gratisproben und Gewinnspiele, während dies in Deutschland und Österreich genau umgekehrt ist.