Bündner Touristiker haben zusammen mit dem Schweizerischen Skiverband die Kampagne "Alles fährt Ski" lanciert. Die Alpin-Cracks von Swiss Ski sollen mithelfen, Pisten und Hotels zu füllen. Der neuste Streich der Branchenorganisation Graubünden Ferien nennt sich "Grischa-Bonus": Für jeden Weltcup- oder Olympia-Podestplatz, den das Swiss-Ski-Team erreicht, bekommen Freizeit-Schneesportler in Graubünden ein Prozent Ermässigung in Skigebieten, Hotels oder auf die Fahrt mit dem Bernina Express der Rhätischen Bahn.
Je erfolgreicher sich die Skiathleten und -athletinnen zu Tal stürzen, desto höher fällt der Rabatt aus. Um an der am Freitag vorgestellten Kampagne teilnehmen zu können, müssen sich Interessierte bis Ende Jahr online registrieren. Ab Anfang März können sie die Vergünstigung für eine bestimmte Anzahl von Skipässen oder Hotelübernachtungen beanspruchen.
Um die Aktion zu bewerben, setzen die Initiatoren auf den Slogan "Alles fährt Ski, alles fährt Ski" aus den 70er-Jahren. Verbreitet wird der Klassiker allerdings ganz neuzeitlich über boomende Internetportale wie Facebook und Youtube und eine eigens kreierte Webseite. Dazu kommen TV-Spots und eine Medienpartnerschaft mit dem "Blick".
Während auf Bündner Seite die Projektpartner Graubünden Ferien, die Bergbahnen und die Hotellerie Gäste in der schwächeren zweiten Saisonhälfte anlocken wollen, nutzt der Skiverband die Kampagne laut einer Mitteilung als Kundenbindungs-Instrument. Als Aushängeschilder kommen die Skistars Ambrosi Hoffmann, Carlo Janka und Sandro Viletta zum Einsatz.
"Alles fährt Ski" wird über ein Impulsprogramm der touristischen Branchenverbände und des Kantons finanziert. Das Budget liegt bei einer knappen Million Franken. Davon werden rund 600'000 Franken für die Winterkampagne eingesetzt. (sda)