Sechs von zehn Schweizerinnen und Schweizer (61 Prozent) haben Vertrauen in den Bundesrat, wenn es um die Vorsorge für den Schutz der Bevölkerung vor Terrorismus geht. Demgegenüber stehen 31 Prozent, die hier kein Vertrauen in unsere Bundesregierung setzen. Nur vier von zehn (40 Prozent) Erwachsenen in 13 europäischen Ländern vertrauen ihren Regierungen, dass sie Massnahmen bereit halten, um sie im Falle von Terroristenattacken zu schützen. Dies sind die wichtigsten Resultate aus Schweizer Sicht aus einer 13-Länder-Studie in Europa von CNN und TIME.
Zwei von drei Schweizerinnen und Schweizern nehmen an, dass die Politik des Bundesrates keinen Einfluss auf das Risiko von Aktionen von Terroristen gehabt hat, 18 Prozent glauben gar, dass die Wahrscheinlichkeit kleiner geworden ist, nur 12 Prozent befürchten eine Zunahme eines solchen Risikos: Im Durchschnitt glaubt etwas mehr als jeder vierte (28 Prozent) befragte Europäer, dass die Politik seiner Landesregierung terroristische Anschläge auf sein Land wahrscheinlicher gemacht hat.
In Polen befürchten 60 Prozent, in Grossbritannien 50 Prozent, in Dänemark 46 Prozent, in Tschechien 42 Prozent und in Italien 35 Prozent der Befragten dass die jeweilige nationale Politik diese Gefahr erhöht hat. Jeder Dritte in den untersuchten Nationen sieht eine etwa unveränderte Wahrscheinlichkeit und jeder weitere Dritte nimmt ein geringeres Risiko von Terroranschlägen in seinem Land an.
Eine überdurchschnittlich starke Zunahme der Gefahr von Anschlägen von Terroristen. Hingegen glauben nur 10 Prozent der Spanier, die ja bereits eine Terrorattacke in Madrid mit einem Regierungswechsel beantwortet haben, dass die Politik ihrer Regierung weitere Anschläge fördern könnte. Eine noch bessere Note geben mit 9 Prozent die Belgier und mit 5 Prozent die Finnen ihren Regierungen.
In der Schweiz sind 82 Prozent, in Europa 74 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Terrorismus von Menschen, die bereit sind, für ihre Sache zu sterben, nicht besiegt werden kann. 13 Prozent der Schweizer und 19 Prozent der Europäer sind in diesem Punkt optimistisch. Die Antworten auf diese letzte Frage sind in allen dreizehn Ländern schwerpunktmässig etwa gleich ausgefallen.