Schweizer von der Krise mehr betroffen als Deutsche

Kommunikationsbranche - Grosse Designerdockumfrage fühlt den Branchen-Puls.

Die Stimmung in der Kommunikationsbranche ist angespannt. Dies geht aus der aktuellen Herbstumfrage des Personalberaters Designerdock hervor. Im Zentrum der Umfrage stand die Frage, wie betroffen die Branche durch die Krise wirklich ist. Das Ergebnis: Knapp die Hälfte der 1'000 Karteimitglieder sind stark oder sehr stark von der Wirtschaftslage betroffen. Kündigungen, Einstellungsstopps, Umstrukturierungen und geplatzte Aufträge belasten die Stimmung, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Dabei zeigten sich die Teilnehmer aus der Schweiz mit nahezu 58 Prozent stärker von der Krise betroffen als die Österreicher (43 Prozent) und die Deutschen (47 Prozent).

In der Schweiz gaben zudem 44,18 Prozent an, durch die Krise arbeitslos geworden zu sein. Wenn es um die Suche nach einem neuen Job geht, ist den Befragten in der Schweiz das private Netzwerk jetzt sehr wichtig. Auch bei der Nutzung von Jobbbörsen zeigen die Schweizer eine klare Präferenz: Laut der Umfrage führt persoenlich.com vor jobs.ch, medienjobs.ch und job-source.ch.

Das Designerdock Netzwerk ist nach eigenen Angaben mit über 24'000 Kandidaten in der Kartei und einem Stamm von ca. 2'000 Kunden die grösste Personalvermittlung im Kommunikationssektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz.