Sponsoren verlieren bei Berichterstattung

Formel 1 - I-M-A-G hat deutsche Medien untersucht.

Die International-Media-Analysis-Group (I-M-A-G Schweiz), Agentur für Medien-Resonanz-Analysen und Kommunikations-Wirkung, hat die Medienberichterstattung zur Formel 1 in den deutschen Medien im Jahr 2005 untersucht. Das Fazit: Die Formel 1-Fahrer dominieren die Medienberichterstattung, die Sponsoren sind weit abgeschlagen.

Mit 49 Prozent Anteil an der Gesamtberichterstattung liegt Michael Schumacher deutlich vor Fernando Alonso und Kimi Raikkönen mit 28 bzw. 26 Prozent. Allerdings haben Michael Schumacher, aber auch Ralf Schumacher, Heidfeld, Barichello u.a. deutliche Anteile an der Berichterstattung verloren, währenddem Alonso und Raikkönen ihren Anteil verdoppeln konnten. Der Trend in den Renn-Ergebnissen der Formel 1 spiegelt sich also deutlich in der Berichterstattung wieder. Im Aufwärtstrend liegen u.a. aber auch Fahrer wie Montoya mit einem Gesamtanteil von 17 Prozent und Villeneuve mit 6 Prozent an der Gesamtberichterstattung.

Obwohl bei den Formel 1 Teams Ferrari im Jahresdurchschnitt mit 41 Prozent Anteil an der Berichterstattung noch die Nase vorne hat, zieht zum Jahresende McLaren-Mercedes (Jahresdurchschnitt 39 Prozent) deutlich vorbei. Auch Renault mit einem Jahreswert von 27 Prozent zeigt einen steigenden Trend und geht an BMW-Williams (29 Prozent im Gesamtwert) vorbei, die vom 3 auf den 4. Platz im Lauf des Jahres zurückfallen. Auf der Verlierer-Seite ausser BAR-Honda, besonders das Team Toyota, über die im Laufe des Jahres nur noch halb soviel berichtet wurde.

Fast alle Formel 1 Sponsoren haben gemäss Untersuchung im Laufe von 2005 deutliche Anteile an der Berichterstattung verloren. Gewertet wurde u.a. die Darstellung der Sponsoren in den veröffentlichten Photos aber auch die Nennung im Artikel. Können die beiden Reifenhersteller Michelin und Bridgestone mit 12 bzw. 11 Prozent Anteil noch einen respektablen Wert erzielen, liegt Marlboro mit 9,5 Prozent Anteil vor Vodafone und Shell im Durchschnitt nur auf dem 3. Platz. Es folgen Elf, Mild Seven, Telefonica, Mobil Oil und Siemens mit z.B. nur 2,7 Prozent Anteil auf den nächsten Plätzen.