"Die Zugriffszahlen und Einträge entsprechen nicht den Erwartungen", heisst es in einem "Tages-Anzeiger"- Artikel über Migros Social-Media-Plattform Migipedia, welche letzte Woche im Internet heftige Diskussionen um den richtigen Einsatz von Social-Media ausgelöst hatte. "Ein Paradebeispiel dafür, wie man Social Media nicht macht", so ein Kommentar auf Twitter. Auf blog.persoenlich.com schreibt Rolando Baron von einem "gescheiterten Projekt": "Der Eiertanz, den die Limmat-Crew um dieses Goldene Kalb veranstaltet, wirkt irgendwie peinlich und ist symptomatisch für die Social-Media-Diskussion in der Schweiz."
Der Grossverteiler lässt diese Kritik nicht auf sich sitzen. Sergio Mare, Leiter Online-Kommunikation, meldet sich zu Wort und erklärt die Sichtweise von Migros. Die kritischen Texte seien "bewusste Provokation", zur Untermauerung der Thesen seien falsche Zahlen verwendet worden. Überhaupt habe sich Migros bewusst keine Zahlenziele gesetzt, so Mare.
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