Da das Schweizer Radio und Fernsehen nun defintiv auf die Ausstrahlung der Mister-Schweiz-Wahl verzichten wird ("persoenlich.com berichtete"), müssen die Organisatoren über die Bücher. Welcher TV-Sender wird in die Lücke springen? "persoenlich.com" hat beim Leiter der Mister Schweiz Organisation Urs Brülisauer nachgefragt:

Herr Brülisauer, SRF verzichtet aufgrund der rückläufigen Zuschauerzahlen und wohl auch aufgrund der neuen Ausrichtung auf die Ausstrahlung der Wahl. Was bedeutet dieser Entscheid?
Für uns hat sich dieser Entscheid in den letzten Wochen abgezeichnet. Er bedeutet, dass die TV-Sendung Mister Schweiz 2012 im privaten Fernsehen ausgestrahlt wird. Da bereits bereits die diesjährige Sendung von der Mister Schweiz Organisation produziert wurde, ändert sich primär der Ausstrahlungspartner. Allerdings beabsichtigen wir, das TV-Format Mister Schweiz Richtung Casting-Format weiter zu entwickeln. Insofern wird sich einiges ändern.
Hat der Entscheid auch Vorteile?
Ja, denn hinzu kommt, dass die Bakom-Richtlinien hinsichtlich Partnerintegrationen bei Unterhaltungssendungen auf dem SF sehr streng sind. Hier öffnen sich bei privaten Anbietern für unsere Partner neue Türen.
In welchem Verhältnis standen Sie mit SRF: Mussten Sie für die Übertragung bezahlen oder erhielten Sie eine Entschädigung von SRF?
Über Details des Zusammenarbeitsvertrages mit dem SRF kann und darf ich keine Auskunft geben.
Sie stehen in Verhandlung mit neuen Partnern. Wichtig ist eine schweizweite Reichweite, somit könnten 3+ und allenfalls TeleZüri oder Ringier interessiert sein.
Wir führen mit verschiedenen Anbietern Gespräche. Im privaten TV-Markt herrscht im Augenblick viel Bewegung, daher möchte ich keine Namen nennen.
Wann werden Sie entscheiden?
Es ist nicht in unserem Sinne, die laufenden Gespräche in ein zeitliches Korsett zu stecken. Daher möchte ich keine zeitlichen Angaben machen.

