Die World Federation of Great Towers (WFGT) wurde 1989 in Paris gegründet und zählt nach eigenen Angaben über 50 Mitglieder auf vier Kontinenten, darunter das Empire State Building in New York, die Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur, der Tokyo Skytree und der Berliner Fernsehturm. Zusammen verzeichnen die Mitglieder jährlich knapp 45 Millionen Besucherinnen und Besucher.
Der als gemeinnützig bezeichnete Verband betreibt gemeinsame Kampagnen und Partnerschaften und organisiert den Austausch in den Bereichen Marketing, Technik und Gästeerlebnis. Auf ihrer Website nennt die WFGT als Grundkriterien für eine Aufnahme eine touristische Bedeutung, eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform sowie besondere Merkmale wie Höhe, Geschichte oder Alleinstellung.
Der im Juni eröffnete Titlis Tower ist 76 Meter hoch und steht auf 3020 Metern über Meer. Laut den Bergbahnen ist er damit der höchstgelegene Turm des Verbands. Die Jahreskonferenz fand vom 14. bis 18. September statt.
Die Bergbahnen sehen in der Aufnahme laut Mitteilung eine Bestätigung ihrer internationalen Positionierung. Sie unterstreiche die «Position als führende alpine Destination auf globalem Niveau», sagt André Sidler, Head of Marketing & Sales und Mitglied der Geschäftsleitung der Titlis Bergbahnen.
Der Tower ist Teil des von Herzog & de Meuron konzipierten «Projekt Titlis». Als nächster Schritt soll 2029 die neue Bergstation eröffnet werden. Zum börsenkotierten Unternehmen gehören neben den Bergbahnen zwei Hotels, das Titlis Resort und mehrere Restaurants in Engelberg. (pd/cbe)