Über 700 Gäste am 23. Wirtschaftsforum

FRZ Flughafenregion - Der Event unter dem Motto «Mission. Vision. Purpose» hat am Dienstag im Salto-Zelt in Kloten stattgefunden.

Über 700 Gäste nahmen am 23. Wirtschaftsforums der FRZ Flughafenregion Zürich teil. Der Event stand unter dem Motto «Mission. Vision. Purpose» und fand am Dienstag im Salto-Zelt in Kloten statt. 

Das Wirtschaftsforum gehört laut einer Mitteilung wie der Immobilien-Summit zu den Flagship-Events der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung. Die Veranstaltung zielte darauf ab, unternehmerische Horizonte zu erweitern und das Spannungsfeld zwischen Visionen, Realität und dem sogenannten «Purpose» (Unternehmenszweck) zu thematisieren. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema künstliche Intelligenz.

Als Keynote-Speaker konnte Thomas H. Zurbuchen, Leiter des ETH Zurich Space und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der Nasa, gewonnen werden. Sein Vortrag, betitelt «True North Star – Wie man Visionen zur Realität macht, die Erfahrung von der Nasa», zählte zu den Highlights des Forums. Ernst Stocker, Regierungsrat des Kantons Zürich, beantwortete Fragen von Jennifer Bosshard, Moderatorin und TV-Produzentin des SRF. Der Regierungsrat wies auf die Herausforderungen hin, die das Wachstum mit sich bringe. Man könnte schon fast neidisch sein, wenn nun die FRZ Flughafenregion Zürich plane, die Mitgliederzahl auf 1000 zu beschränken.

Diskussionen und Showeinlagen

Die offizielle Eröffnung erfolgte durch den FRZ-Präsidenten André Ingold und die FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard. Lukas Eiselin, CEO von MetaDesign Schweiz, referierte über die Bedeutung und Grenzen eines Unternehmenszwecks. Pascal Kaufmann, Gründer der Mindfire Gruppe, sprach über die Rekrutierung herausragender Talente im Bereich der künstlichen Intelligenz. Das Forum bot zudem eine unterhaltsame Showeinlage, bevor es mit einem Apéro riche und Networking ausklang.

Die FRZ Flughafenregion Zürich bot den Teilnehmenden eine Plattform zum Austausch und zur Erweiterung des beruflichen Netzwerks. FRZ versteht sich laut eigenen Angaben als Motor für nachhaltigen Mehrwert durch Vernetzung und Standortförderung. Die Organisation repräsentiert über 870 Unternehmen aus 100 Städten und Gemeinden, die rund 250'000 Arbeitsplätze bieten. (pd/cbe)