Übernahme von Zeitmessung an Olympischen Spielen

Omega - Auftritt nicht mehr unter "Swatch".

Die Zeitmessungen an Olympischen Spielen erfolgen künftig unter der Führung von Omega. Die Uhren-Gruppe Swatch hat diese Aufgabe neu der Traditionsmarke zugewesen, wie einer Medienmitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.

Omega werde die Zeitmessung, Datenanzeige und -verarbeitung an den Olympischen Winterspielen in Turin 2006, den Olympischen Spielen 2008 in Beijing und den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver übernehmen, heisst es. Die Swatch-Gruppe war an den drei Olympischen Spielen in Atlanta 1996, Syndey 2000 und Athen 2004 unter dem Namen Swatch aufgetreten.

Mit dem Wechsel strebe Swatch eine Vereinheitlichung an, sagte Swatch-Konzernchef Nicolas Hayek jr. gegenüber der sda. Omega sei weltweit bereits heute für Leichtathletik und Schwimmen ohne Olympische Spiele zuständig. Zudem greife Swatch eine Tradition wieder auf, sagte Hayek. Omega war die erste Uhrenfirma, die 1932 in Los Angeles zur Zeitmesserin berufen worden war. Omega stelle mehr als ihr Logo zur Verfügung. Sie übernehme die volle Verantworung. Die Messungen durch die Swatch-Tochter Swiss Timing erfolgen unter der Leitung von Omega.