Die Abstimmung über die Olympia-Kandidatur 2022 in Graubünden steht auf der Kippe. Jetzt versucht Bundespräsident Ueli Maurer laut Recherchen der "SonntagsZeitung", mithilfe von 100 Prominenten dem Olympiaprojekt doch noch zum Durchbruch zu verhelfen. Vier Wochen vor dem Urnengang wird hinter den Kulissen eine gross angelegte Pro-Werbekampagne vorbereitet.
Kernstück sind 100 Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft, die sich als Botschafter zur Verfügung stellen. Prominentestes Aushängeschild der neu gegründeten Gruppe "Freunde von Graubünden 2022" der Olympia-Kandidatur-Befürworter ist der Tennisstar Roger Federer.
Für eine Kandidatur ins Zeug legen sich auch Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld, Skispringer Simon Ammann sowie Langläufer Dario Cologna. Mit dabei sind auch Wirtschaftsgrössen wie UBS-Chef Sergio Ermotti, WEF-Gründer Klaus Schwab und Swiss Life-Präsident Rolf Dörig. ("SonntagsZeitung")