Umsatzverlust von fast 3,5 Prozent

Promarca - Für die Markenartikelindustrie ist die Aufhebung des Euro-Mindestkurses gut spürbar, sie bleibt aber optimistisch.

Die Markenartikelindustrie spürt die Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Markenartikelhersteller in der Schweiz mussten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatzverlust von 3,47% auf 12,47 Mia. Franken hinnehmen, wie der Verband Promarca in einer Mitteilung schreibt. Der Export – in den vergangenen Jahren wichtigster Wachstumsmotor der Markenartikelindustrie – verzeichnete ein Minus von 1,59%.

Die Markenartikelhersteller bekennen sich trotz wirtschaftlich schwierigen Zeiten zum Produktionsstandort Schweiz: 28% der Unternehmen weiten ihre Investitionen in den nächsten zwölf Monaten aus, 52% sehen hierzulande ihr grösstes Wachstumspotenzial, heisst es weiter.

Dabei wird der E-Commerce als Absatzkanal zunehmend bedeutsamer. Neben dem stationären Detailhandel sehen die Promarca Mitglieder laut Mitteilung im Online- Vertrieb das grösste Wachstumspotenzial – sei es via Online-Supermärkte oder einem eigenen virtuellen Direktvertrieb, den rund ein Drittel nutzen. (pd/sg)